TeilnehmerInnen des Festivals 2019

Jurij Andruchowytsch / Ukraine

Jurij Andruchowytsch (* 13. März 1960 in Stanislaw, Ukrainische SSR) ist ein ukrainischer Schriftsteller, Dichter, Essayist und Übersetzer. Er gilt zu Beginn des 21. Jahrhunderts als eine der wichtigsten kulturellen und intellektuellen Stimmen seines Landes. Andruchowytschs Werke werden international übersetzt und verlegt.

Juri Andruchowytsch wurde mit nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet, darunter 2001 mit dem Herder-Preis der Alfred-Toepfer-Stiftung, mit dem kulturelle Leistungen in Osteuropa gewürdigt werden. 2005 erhielt Juri Andruchowytsch den Sonderpreis zum Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis der Stadt Osnabrück und war Gast des Berliner Künstlerprogramms des DAAD. 2006 wurde er Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und bekam den Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung. 2014 erhielt er zusammen mit Marija Aljochina und Nadeschda Tolokonnikowa den Hannah-Arendt-Preis.[4] In seiner Heimat ist er Vizepräsident des Ukrainischen Schriftstellerverbands (Assoziazija ukrajinskych pysmennykiw – AUP).

2016 wurde Juri Andruchowytsch die Goethe-Medaille des Goethe-Instituts zuerkannt.

Foto Yana Stefanyshyn